Abwärts#38

Inhaltsverzeichnis

Bei Basisdruck erschienen: Abwärts. Heft 38 mit folgendem Inhalt:
2 Leibniz’ Welt, Fontanes Sprüche
 Julia Langer. Die Sonne guckt auf die Uhr. Ah, es ist Zeit aufzugehen. 
3 Der Stimmkasten (Auszug)
 Johann Most. Die „Volksvertreter“ taumeln allmälig herein. 
7 Böhmisches Dorf
 Max Zschorna. Der Bus jagt weiter nach Soběchleby . 
8 Irgendetwas mache ich falsch
 Jannis Poptrandov. Jeff und Larry und Mark, na klar, die auch. 
9 meisterschaft
 Ingolf Brökel. es kommt was kommen muß
 Steigerung – Deleuze und Plato
 Henning Teschke. Alles flieht, nichts ist ganz dicht, niemand hält es bei
 sich aus. 
19 Mental Map: Moskau
 Anna Fedorova. Für alles, was präsentiert wird, wird auch etwas
 verborgen. 
21 Stefan Dardas
 Alexander Krohn. Vier mehlartige Längshäufchen wurden aufgesaugt, und da
 sich 4 schlecht durch 3 teilen lässt, war einer nicht dabei.
   Drei Miniaturen
 Tomáš Přidal. Die, die über mir durchrasen oder anhalten, sind leere
 Kammern in der Trommel. 
22 Neue Kurzmärchen
 Viktor Krotov. Die ganze Familie begann in Versen zu sprechen. 
24 Der Kosovo-Express
 Henning Rabe. Eine reizvolle Aufgabe: Allein die Streckenführung! 
 30 A translator’s Fare thee well
 Jürgen Schneider. in Memoriam Steve Dalachinsky 
 31 Thermalforce
 Ingolf Brökel. Wenn sie gut auf die Natur passt / ist das für mich Physik
 25 Der Kapitän von Tenkes. Ungarn von unten
 Ducke. … bei Schlachtszenen kannte die Begeisterung keine Grenzen. 
 27 Der Obstbaum
 Max Baum. Das war Benzin auf die schon brennende Sänger-Mühle. 
 38 L.I.T.
 Jürgen Schneider. Es findet sich furchtbar viel Burns in FW. 
 42 Altherrensommer in Stolpe auf Usedom
 Bert Papenfuß. Im Vergeich zu Assange sind alle Journalisten Penner,
 die ein „Narrativ“-Tagespensum erfüllen. 
 44 Über die Guten
 Andreas Koziol. Vergütungen fischen in trübem Gewässer 

Abwärts#35

Bei Basisdruck erschienen: Abwärts. Heft 35 mit folgendem Inhalt:
3 WAS WAR UND ZU WELCHEM ENDE KAM DIE POLITISCHE ENERGIE DER DDR 
Klaus Wolfram. Das war gerade der Zustand, aus dem wir gekommen waren.
6 GUSOWER LOSE
Su Tiqqun. Der Zug der Kraniche überfliegt ein tausend Hektar großes Tuch aus Ackermus.
7 TATWORT
Su Tiqqun. Ich erspare mir, als Warenfetisch in einem Selbstverwertungsrausch zu verenden.
8 BERLIN BLUES. FILMPROEJKT
Norbert "Knofu" Kröcher. Otto schlägt vor, den kürzlich verhafteten Rainer und vier weitere, inhaftierte Genossen freizubekommen und dann wieder den Blues zu leben.
14 PRÄLUDIUM ZU EINER FUGE
Kai Pohl. Wir kommen / mit der Straßenbahn, es riecht / nach verbrannter Erde.
15 ULTRA LIGHT REBELLION 
Jannis Poptrandov. Egal welche Straße, welche Brücke wir besetzt haben, die Bullen waren schon da.
16 0.-4.
Sascha Anderson. Seinerzeit habe/ ich Straßennamen umarmt.
17, 20 DIE VERBESSERUNG OSTEUROPAS AM BEISPIEL DER TANZBÄREN
Helmut Höge. Die Instinkte wecken, das heißt für Ivanov, "den Sklaven im Bären töten."
18 FÜR JAMES NAYLER
Cameron Seglias. Wir wurden gewarnt / und sind nicht entmutigt
23 RITZELREIBUNGEN
Sepp Fernstaub. Zubringereliten riegeln Briten zu.
24 OBSTBERLIN 1988 
Max Braun. Der Sänger wollte es wieder als Maler auf dem Bau versuchen, aber er konnte die vorgegebene Norm weder erfüllen noch brechen.
28 SKEPSIS GEGEN ZYNISMUS. BUCHBESPERECHUNG ROMAN DANYLUK: BLUES DER STÄDTE. DIE BEWEGUNG 2.JUNI
Bert Papenfuß. Ich schreie nicht gleich "Rufmord", sondern stelle richtig.
30 L.I.T.
Jürgen Schneider. Die Reste der L.T.I. sind aus der deutschen Sprache nie völlig verbannt worden.
32 ANSCHLUSS UND AUCH SEPARATISMUS
Bert Papenfuß. Falsch verstanden, wenn verstanden ist ein Anfang.
33 KAIN STIRNERS ANTWORT AN EINEN MITBEWOHNER IM THEOLOGISCHEN STUDENTENWOHNHEIM  
Alexander Heinich. All das weicht vor der christlichen Frage, sobald sie im Leib ist, unabschüttelbar und nervig.
34 DIE BEROLINJIA
Alekusander Karunibbaby. Man sah viele, die die Licht-und Dunkelheits-körperhaltung vollkommen durcheinander brachten.
35 DIE REISE SEINES LEBENS
Henning Rabe. Fing ein bisschen blöd an. Weil die mich in Buenos Aires gleich überfallen hatten.
36 ALLMÄHLICH BEGANN DIE SITUATION BRENZLIG ZU WERDEN
Norbert "Knofu" Kröcher. In allen Medien wurde über Hamsterkäufe berichtet.
Zeichnungen: Kerstin Gürke,  
Titelseite : Tiere sehen uns an : Schuhschnabel  
S. 4 Gedanken
S. 5 Filmstill aus Border (Ali Abasi, 2018)  
S. 6 Su Tiqqun
S. 7 Tiere sehen uns an: Waldrapp  
S. 8 Filmstill aus La mala educación (Pedro Almodovar, 2004)  
S. 10 o. T.  
S. 11 Tiere sehen uns an: Mandrill  
S. 13 Filmstill aus Border (Ali Abasi,2018)  
S. 15 Jannis Poptrandov  
S. 16 Tiere sehen uns an: Highland Cow  
S. 17 Tiere sehen uns an: Wildschwein
S. 18 Filmstill aus La pazza gioia (Rado Virzi, 2016)
S. 20 Tiere sehen uns an: Wolf  
S. 21 Tiere sehen uns an: Barsch  
S. 22 Kindheit 1913  
S. 23 Helmut Höge
S. 24 In der U-Bahn  
S. 25 Tiere sehen uns an: Spatz
S. 26 George Grosz  S. 29 Tiere sehen uns an: Ameise
S. 30 Frau  S. 33 Filmstill aus Mississippi Burning (Alan Parker, 1988)  S. 34 Alexander Krohn
S. 35 James Baldwin  
Rückseite Knofo 

Abwärts#37

Inhaltsverzeichnis

Bei Basisdruck erschienen: Abwärts. Heft 37 mit folgendem Inhalt:
2 GLÜCKWUNSCH
Jörg-Michael Koerbl. der tag ist einsamkeit
3 MUNDO PAPARAZZI MI AMORE CHICA FERDY PARASOL
René Hamann. Oben gefiel es uns besser, trotz aller Schwierigkeiten mit der Gravitation und dem Sauerstoff und so.
6 NEUES VON HANNAH HABIL (II)
Ingolf Brökel. Heute nehmen wir die Spezialgeräte zum Verschwinden durch.
8 VASILIS, MÜLLSAMMLER
Bertram Reinecke. Der Körper weiß, wohin er sich wenden und wie / Erschrocken vor den Avancen der Natur.
9 KAPITEL 16. BETTINAS TRAUM
Su Tiqqun. Das Tacheles stand auf einer großen, unsichtbaren Pfütze. Die wollte niemand ausbaden.
13 DAS LICHT, DAS UNS BRENNT
Jazra Khaleed. griechenland, / wieviel licht verschwendest du, damit wir dich nicht sehen.
14 SANS TROPHÉE. GEDICHTE AUS DER STREICHHOLZSCHACHTEL
Lütfiye Güzel. nullerjahre zerlegen / in handliche einzelteile.
15 POETISCHER GRUSS
Ingolf Brökel. Alle im Häuschen / Lesen lesen lesen / Draußen viel Sonne / Drinnen viel Wonne / So sind wir nun mal.
16 SLABALOTA-BALLAST. 5 GEDICHTE
Kai Pohl. Baut uns einen Rettungsschirm / auf dem Nachtbett der Diakonie.
18 HISTORISCHES GEDICHT
Cameron Seglias. Was / wenn jede Minute ein Jahr / und, bei einer 24 Stunden zählenden Uhr, / es jetzt 1848 wäre.
19 FÜR JAIME, ZULETZT
Kristin Schulz. Die toten / sind verwandte, die ferne aushalten, und manchmal ähneln wir einem haar aus der nähe.
20 DER OBSTBAUM (40. & 54. Kapitel)
Max Baum. Aber die Fleischeslust war sehr mächtig und Poseidon schien großen Appetit auf kalorienreichen Fleischsalat in Badehose zu haben.
24 L.I.T.
Jürgen Schneider. Wir haben die darin aufgeworfene Frage „Ist Barbarei mit einem menschlichen Antlitz unser Schicksal?“ zu beantworten, auch wenn wir Žižeks an anderer Stelle bekundeten Optimismus nicht teilen können.
27 HANNAH HABIL VON INGOLF BRÖKEL
Roland Müller. Rezension.
27 AUF DER SUCHE NACH POESIE VON HERMANN BORGERDING
Jochen Knoblauch. Rezension.
28 SŸSTEMRELEVANZ. PHANTASIONEN KONTRA WELTKONSTANTEN
Bert Papenfuß. „Die Unsterblichkeit der Hauptdarsteller steht zur Disposition, auch in der Paralleldimension“, tönte Sepp nach der Rückkehr an die Hamme.
32 WURSTFRAGEN SIND RUINEN
Matthias Hering. Jede Kolonialisierung beginnt mit dem Versauen der Lebensräume der Verheerten.
34 XOIK
Feuerstuhl № 3, Magazin für Spötter & Feuervögel // William Cody Maher: The Return/Die Rückkehr // Kausale Fluten № 0.
35 DER ABSTIEG
Henning Rabe. Nun hatte ich also mit der Airline Insolvenz angemeldet, das Bistro für einen Spottpreis abgestoßen und die Galerie bis auf Weiteres geschlossen.
35 CORONA-HAIKUS ODER (BESSER) CORONA-HEIKOS
Ingolf Brökel. Den Abstand halten – / nicht aber zu dem Metzger / deines Vertrauens.
36 AUSLÄNDERS SONNTAGSLIED
Max Zschorna. Der Himmel, nah und fern, / Er ist so klar und feierlich.

Abwärts! # 34

Mittwoch, 6.11.2019, 20 Uhr, WATT, Metzer Str.

Fünf Jahre hat die Zeitschrift Abwärts! gebraucht, um sich 33 Stufen tief ins Souterrain zu graben.

Mit der Nummer 34 beginnt die zweite Stufe der Vorarbeit: „Worstward Ho“ heißt es bei Samuel Beckett, „Weitermachen!“ bei Herbert Marcuse.

Es lesen Henryk Gericke, Bert Papenfuß, Emily Philippi, Kai Pohl, Max Zschorna.

Herein zum 1. Mai!

Watt, Metzer Str. 9, 20:30 Uhr • Rumbalotte – Prenzlauer Berg Connection e. V. präs.:


Release der Zeitschrift Abwärts!, Heft 31 

Carola Göllner liest aus „Dichter lieben anders“ von Darien Levani. Robert Mießner baut dazu einen südosteuropäischen Diwan.

Im Anschluß charakterisiert Su Tiqqun die Verwerfungsära zu Beginn der Neunziger im Kunsthaus Tacheles.

Karsten Wildanger gibt die „Station Pillgram“ von Gabriele Hänel zum Besten: „Man kann auch ohne Worte kleine Orgien feiern.“